Famous Names Campaign

Projekt von Amanda Leaman

Dieses Projekt denkt die Namen gefeierter männlicher Architekten neu, indem es sie in plausible weibliche Entsprechungen überführt. Das Projekt spielt mit den Annahmen der Betrachter:innen darüber, wen sie zu kennen glauben – und wen sie als architektonische „Meister“ akzeptiert haben.

Die veränderten Namen erzeugen einen kurzen Moment der Irritation: Moment – war Gropius eine Frau? Erinnere ich mich falsch? Diese Störung öffnet einen Raum, in dem Gewissheiten ins Wanken geraten und Vorstellungskraft entsteht. In diesem Zwischenraum lässt sich hinterfragen, wie Architekturgeschichte geformt wurde, wessen Beiträge sichtbar gemacht wurden – und wessen ausgelöscht blieben.

Die Gestaltung der Kampagne folgt bewusst einer generischen, modernistischen Ästhetik: reduzierte Typografie, nüchternes Layout, musealer Shop-Charakter.

Das Projekt ist als Kampagne im öffentlichen Hochschulumfeld konzipiert und versteht sich als Einladung zur weiteren Auseinandersetzung: Als Posterkampagne, Postkartenserie und auf Taschen getragen, verweist es auf die Inhalte des Seminars, die Ressourcen auf der begleitenden Website und die Ausstellung. Durch die Platzierung im Alltag soll die Intervention irritieren, Neugier wecken und zum Nachdenken anregen über scheinbare Selbstverständlichkeiten.

Bild generiert mit DALL·E (OpenAI), eigener Prompt.

HAUS-FRAUEN – ein Seminarprojekt zu Frauen in der Architektur.
Fakultät Gestaltung, Hochschule Wismar (WS 2025/26).

Updates zum Projekt werden hier veröffentlicht.

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